Thermosublimation!

Topsheet kann ich per Thermosublimation bedrucken lassen. Dauert dann aber ca. zwei – drei Wochen. Dafür brauche ich am besten ein JPG oder ein PDF mit 300 dpi Auflösung. Das Bild sollte ein Rechteck sein. Beispiel: Bei einem Ski Länge 1850 mm Breiten 120/100/110 sollte das Bild ca. 1890 x 280 mm haben. Weiße Stellen können nicht gedruckt werden, lässt man transparent und färbt dann den Harz weiß ein. Alle Drucke kommen am Besten raus, wenn das Harz weiß eingefärbt ist und die oberste Faser Glasfaser ist. Oder man deckt den Druck mit dem Giesslack weiss ab ( gibt es im Shop ). Ab 10 Topsheets kann ich sie schon weiss abgedeckt bestellen. Der Druck ist möglich auf glänzendem Topsheet bis 340 mm Breite. Auf mattem Topsheet bis 330 mm Breite. Auf Topsheet gripp bis 345 mm Breite. Maximale Länge ist 1950 mm. Alle Topsheets sind mit Schutzfolie versehen und 0,5 mm dick und ist das gleiche wie im Shop. Der Preis liegt bei € 95,- incl. Topsheet für ein Paar Ski. Wenn ich gleichzeitig mehrere Topsheets zu bedrucken habe wird es günstiger. Ab 5 Paar Ski ( es kann jeder Druck unterschiedlich sein ) kostet es pro Paar 60,-€. 2 Stück -> 75,-€. Ab 3 Stück -> 70,-€. Bei Fragen oder Bestellung bitte eine email an: info@skibaumarkt.de

Georg

Neue Versandkosten seit 17.11.2014

Bis jetzt habe ich alle Pakete in zwei GLS Paketshops (Deutschland und Österreich) abgegeben. Da der Paketshop in Österreich (31.10.201 ) und jetzt auch der in Deutschland (31.3.2015) geschlossen hat muß ich den Versand umstellen. Für einige Länder wird der Versand leider teurer (z.B. Österreich
). Für andere Länder wird der Versand günstiger (z.B. Schweiz). Die Versandkosten sieht man in “Versandkosten” (ganz unten auf der Internetseite).

Schweiz:

In die Schweiz kann ich jetzt auch Kunstharz und Skilack, bis max 5 kg pro Paket, versenden.
Bestellungen aus der Schweiz und Liechtenstein können jetzt auch direkt über den Shop gemacht werden. Die Versandkosten für die Schweiz sind inkl. Zollgebühr. Die Waren versende ich MwSt.-frei. In der Schweiz kommen dann noch evtl. Zölle und die schweizer MwSt. dazu.

Georg

Umzug nach Deutschland!

Wir sind nach Deutschland umgezogen und ab dem 1.3.2014 gilt die Deutsche MwSt.
Neue Anschrift:
Skibaumarkt
Georg Hochkofler
Joseweg 3
87459 Pfronten
Deutschland
0049/8363/2640374

Schwarzer Belag!

Der schwarze Belag 32 cm breit ist nur für Snowboards gedacht. Deshalb gibt es jetzt extra eine schwarzen Belag mit 16 cm Breite für Skier.

Für Skier sollten die farbigen und transparenten Beläge grundsätzlich erst längs geteilt und dann genau zugeschnitten werden.
Achtung! Belag ist, solange er nicht verklebt ist sehr temperaturempfindlich!
Beim schwarzen Belag wird die raue, angeschliffene Seite verklebt.
Bei den farbigen und dem transparenten Belag und jetzt auch der schwarze Belag 32 cm sind beide Seiten gleich und beide Seiten zum Verkleben geeignet.

Georg

Topsheet!

Zweischichtig, eine weiche Schicht zur besseren Verklebung und eine harte Schicht als besserer Kratzschutz. Das glänzende Topsheet hat eine Schutzfolie die auch angeschliffen ist. Zum Erkennen der Klebeseite einfach die Schutzfolie an einem Eck etwas lösen. Die aufgeraute Klebeseite ist schon geflammt und sollte nicht verschmutzt werden.
Nur wenn unbedingt nötig vorsichtig mit Aceton reinigen und sehr gut trocknen lassen.
Beide Topsheets sind für Thermosublimations- und Siebdruck geeignet.
Auf Holzfurnier als Designschicht nimmt man besser Skilack als Schutz, da das Topsheet auf Holz nicht so gut klebt.

Georg

Skikerne!

Wir verleimen die Kerne mit einem D3 Weißleim, der nur bedingt wasserfest ist.
Dies ist kein Problem, da der Kern generell vor Wasser geschützt sein sollte, weil sonst das Holz quillt.
Wir haben damit bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Wer aber dennoch seine Kerne mit Epoxy verleimen will, dem kann ich die Leisten auch separat schicken.

Die ABS-Seitenwangen leimen wir mit der geschliffenen und geflammten Seite mit einem PUR Holzklebstoff an.

Georg

Für ein Paar Ski braucht man:

– 2m Belag ( 32cm Breite ) oder 4m Belag ( 16cm Breite )
– 4 Stück Kanten 2m gerade oder 2 Stück Kanten 4m gebogen
– 8m VDS-Band
– 4m Glasfasergelege oder Carbongelege
– 2 Stück Holzkerne
– 1 Stück Tipspacer
– 1 Stück ABS-Seitenwangen
– 1 kg Kunstharz ( wir brauchen für ein Paar Ski ca. 700 – 800 g )
– 2m Topsheet

optional:
– 1 Fläschchen Luftraus
– Inserts
– Pigmente
– Carbonband
– Foldback-Klammern
– Schablonenholz
– Skiende

Georg

Links

www.Skibuilders.com
Die Seite von und für Skibauer. Viele Informationen und ein Forum ( auf englisch ).

www.freaksoffashion.com
Hier gibt es bedrucktes Vlies, für das eigene Design, zum Einlegen.

www.powderequipment.de
Kleine, interessante Skifirma.

www.alpindeluxe.de
Mountainbikereisen, Fahrtechniktraining im Allgäu, Privattouren und viel Spaß!!

www.alpstern.net
Die neue Schneesportschule im Tannheimertal!

www.skibuilding.com
Hier gibt es Skibauseminare

skibau.skimoebel.at
Skibauseminare in Graz.

www.meister-hausser.de
Skibauseminare in Nufringen

holzskibau.de
Kleine aber feine Skifirma in Mittenwald, die Skier nach deinen Wünschen baut.

www.craftski.de
Ski- und Snowboardbauseminare in Hamburg

enlain.com
Ski- und Snowboardbaukurse in Laax in der Schweiz

“Die Zeit” Artikel zum Skiaufbau

Und wie zum Teufel bekomme ich diese abgefahrene Designidee auf dieses Höllenbrett….?

Ein jeder von Euch wird sich fragen (manche tun fast nichts Anderes): Wie sorge ich dafür, dass mein Ski nicht nur die richtigen inneren Werte hat (à Material vom Skibaumarkt.de, saubere Verarbeitung etc.) sondern auch äußerlich glänzen kann. Einige Hinweise hierzu bietet der folgende kleine Beitrag, in welchem bis auf die eigentlichen Tips in Kapitel 3 natürlich nicht alles bierernst zu nehmen ist:

Kapitel 1: Skibauers Albtraum.

Freund: „Und, was hast Du so am Wochenende gemacht?“

Skibauer: „Ich habe meinen ersten Ski in der Presse gehabt, ihn fertig bearbeitet und zum Schleifen gegeben. Morgen werde ich die Bindung montieren. Im Allgäu hat’s schon mächtig Schnee. Nächstes Wochenende ist Stapellauf! Ich sage Dir, ein Höllenbrett! …..“

Wow! Das sitzt. Freund ist begeistert. S K I B A U E N ! ! . Ein eigenes Brett, von der Kante bis zum Finish…. Und ein eigenes Design. Unverwechselbar. Einzigartig. Ohne Gleichen.

Er will ihn sehen! Sofort!!

Gesagt, getan! Aber dann das: Leere, gähnende Leere. An manchen Stellen leicht milchiger, mit kleinen Bläßchen durchsetzter Harz, knapp vor der Schaufel Wellen und Blasen unter dem Topsheet. Ansonsten sichtbarer Holzkern mit hässlichen Bleistiftspuren, Lücken zwischen Tipspacer und Kern sowie leicht unsymmetrisch breite Seitenwangen. Skibauer beginnt den Aufbau und die Herstellung des Skis zu erklären. Keine Reaktion. Freund ist offensichtlich enttäuscht. Skibauer windet sich: Ein eigenes Design? Viel zu kompliziert. Er habe noch vor, den Ski zu lackieren…. bla bla bla.

Beim Freund jedenfalls ist aller Enthusiasmus verflogen.

Kapitel 2: Skibauers Traum?

Freund: „Und, was hast Du so am Wochenende gemacht?“

Skibauer: „Ich habe meinen ersten Ski in der Presse gehabt, ihn fertig bearbeitet, zum Schleifen gegeben (…usw; gleiches Thema) Freund ist – wie soll es anders sein – begeistert; will die Latte sehen…

… und dann das: Auf dem Brett prangt riesig groß und gestochen scharf Michelangelos „Erschaffung des Adam“. Freund zögert kurz, denkt aber: Nun gut! Gewagt, aber es entbehrt nicht einer gewissen Symbolik: Auch Adam war seinerseits ein Erstlingswerk. Kurzum: „G E I L !! Willichauch!“

Fazit: Wo bekomm’ ich das Material her, wann bekomm’ ich einen Termin auf Deiner Presse, erklär mal in aller Ruhe, was sich unter dem Michelangelo verbirgt und vor allem: Wie kriegst Du den auf das Brett?

Kapitel 3: Das „Wie?“!

Es gibt die unterschiedlichsten Arten, ein eigenes Design auf, bzw. besser in seinen Ski oder (auch wenn’s weh tut) Dein Board zu bekommen. Neben ganz einfachen Methoden zum selber Lackieren / Bemalen oder professionellen Methoden wie dem Sublimationsdruck der Unterseite des Topsheets sind die gängigsten:

1.) Die einfachste Methode: Stoff! Als letzte Lage in den Harz unter das Topsheet. Muttis Tischdecke, der FC Schalke 04 Bettbezug, egal! Hier gilt: Je satter die Farben, desto besser das Ergebnis. Allzu individuell wird’s damit allerdings nicht…

2.) Die bessere Methode: Bedrucktes Vlies. Zu bekommen z.B.bei http://www.freaksoffashion.com/. Wir haben hiermit wirklich gute Erfahrungen gemacht, außer, daß das Topsheet nicht immer gut darauf hält. Du kannst Dein Design selber gestalten, z.B.mit Inkscape (http://inkscape.org/). Das ganze dann in Originalgröße plus mindestens 2cm Überstand zeichnen. Lieber mehr Überstand, da das Ausrichten des Vlies (oder Stoffs) in der Presse nicht ganz einfach ist. Für ein Paar Ski wäre das z.B. ganz ganz grob: 200cmx 40cm, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Das dann als JPG mit optimalerweise 160dpi speichern und nach der Bestellung an den Herrn Lehmann (das ist der Mister FreaksOfFashion) senden. Weitere Tips gibt’s auch unter:http://www.freaksoffashion.de/presse/infos_for_grafics_dt.pdf. Kurze Zeit später landet ein Paket mit dem Vlies im Briefkasten. Es kann dann losgehen.

Beiden vorgestellten Lösungen gemeinsam ist, dass sie ein Problem mit hellen Farben – besonders mit “Weiß“ – haben, da die mit Harz getränkten weißen Stellen de facto durchsichtig werden und man die kleinen Unzulänglichkeiten der Eingeweide des Skis nun doch zu sehen bekommt. Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist wieder Muttis Tischdecke, diesmal aber die strahlend weiße, welche unter das Vlies bzw. den Stoff kommt, um alles ein bißchen weniger durchsichtig zu machen.

Aber auch hier gibt es eine bessere Methode: Wenn der Harz mit weißem Pigment versetzt ist, ist dieser nicht mehr durchsichtig. Anstelle des Stoffs oder Vlies kommt im ersten Pressvorgang nun ein Abreißgewebe zum Einsatz, welches man nach dem Pressen wieder entfernen kann. Was bleibt ist eine rauhe, komplett weiße Oberfläche. In einem zweiten Pressvorgang kann über diese weiße Fläche nun das Vlies (oder der Stoff) mit klarem Harz unter dem Topsheet einlaminiert werden.

Fertig!

Gruß Jan

Und jetzt noch ein paar Fotos, die evtl. beim Skibau hilfreich sein können.

Skiende4

Skiende3

Tipspacer-Beispiel

Kante-ankleben
Kante ankleben und Belag abkleben.

Presse-Form
Skischablone und Pressform.

In-der-Presse
Ski mit Lochfolie, Saugvlies und Vakuumfolie in der Presse.

Seitenwangenfraeser2
Oberfräse zum Seitenwangenfräsen.

Seitenwangenfraeser
Oberfräse zum Seitenwangenfräsen.

Fraeser
Fräserset.

Cap-Konstruktion
3D Kern mit Tipspacer und Skiende

Cap-Konstruktion
für Cap-Konstruktion

Cap-Konstruktion
Löcher für Inserts

Cap-Konstruktion
2 gebogene, höhere Escheleisten, Rest Pappel

Cap-Konstruktion
Führungsnägel für den Kern gehen durch den Belag. ( Später kleine Löcher )

Bindungseinlage
Für Bindungseinlage bei bCore Kernen ca. 4 mm tief ausgefräst.

Bindungseinlage
Laminat aus zwei dicken Eschefurnieren und Carbon triax eingeklebt.

Kantenbiegezange
Umgebaute Schränkzange zum Kantenbiegen.

Kantenbiegezange
Viel Kraft durch Übersetzung.

Kantenbiegezange
Einstellbarer Radius. Zange von Holzskibau Mittenwald.

Kantenbiegezange
Kantenbiegezange Skibaumarkt.

Kantenbiegezange
Zurechtgeschliffene Beisszange.

Kantenbiegezange
Jeder Radius mit Kraft und Gefühl.